Kleine Dreiecksinsel mit Lichtsignalanlage

Anwendungsbeispiel Gesicherte Querungsstellen

Die Gestaltung dieser Verkehrsanlagen
entspricht u.a. folgenden Regelwerken und Normen:

RASt 06 (2006) - Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen
EFA (2002) - Empfehlungen für Anlagen des Fußgängerverkehrs
R-FGÜ (2001) - Richtlinien für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen
RiLSA (2015) - Richtlinien für Lichtsignalanlagen - Lichtzeichenanlagen für den Straßenverkehr
DIN 32984 (2011-10) - Bodenindikatoren im öffentlichen Raum
DIN 32975 (2009-12) - Gestaltung visueller Informationen im öffentlichen Raum zur barrierefreien Nutzung

Kurzerläuterungen

Die Straßenansicht beinhaltet eine kleine Dreiecksinsel mit den Komponenten eines Fußgängerüberweges und Lichtsignalanlagen. Als Beispiel wurden die Randeinfassungen mit konventionellen Bordsteinen gewählt. Auf kleiner Fläche befinden sich relativ viele Bodenindikatoren in unmittelbarer Nähe. Deshalb ist besonders wichtig, dass die gesamte Fläche der Dreiecksinsel mit einer kontrastreichen Plattenfläche ohne Kantenfase ausgelegt wird.

Die bauliche Gestaltung der einzelnen Übergänge erfolgt analog den Querungsstellen mit Fußgängerfurten bzw. Fußgängerüberwege. Das Aufstellen einer einzelnen Lichtsignalanlage innerhalb der Dreiecksinsel für alle drei Übergänge ist zu vermeiden, weil mit dem akustischen Freigabesignal die gewünschte Laufrichtung von blinden- und sehbehinderten Menschen zur Straßenüberquerung nicht eindeutig erfasst werden kann.

Der Bypass kann entsprechend der örtlichen Verkehrsverhältnisse anstatt des Zebrastreifens auch als Fußgängerfurt mit einer Ampelanlage versehen werden.

Diese Ansicht entspricht den konstruktiven Angaben vom LEITdetail 15: "Getrennte Querungsstelle an kleiner Dreiecksinsel".

(Bemaßungen und bautechnische Erläuterungen zu den Querungsanlagen sowie weitere Zeichnungen finden Sie in dem Handbuch: "IM DETAIL - Taktiles Leitsystem im Verkehrsraum")


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