Problematik Aufmerksamkeitsfelder an Treppenanlagen

"Erkennbarkeit des unteren Aufmerksamkeitsfeldes und der letzten Trittstufenmarkierung bei Treppen"

Empfehlung des DBSV vom 01.07.2013

Erfahrungen sehbehinderte Menschen an Treppen mit Aufmerksamkeitsfeldern haben gezeigt, dass helle/weiße Bodenindikatoren, die unmittelbar an den An- und Austrittstufen anliegen, die Trittstufen mit den hellen/weißen Stufenvorderkantenmarkierungen nicht unterscheiden können. Folglich kann bei dieser Kombination eine Stolpergefahr für diese Menschen entstehen. Deshalb wurde vom DBSV eine Empfehlung zur Anordnung der Aufmerksamkeitsfelder an Treppenanlagen herausgegeben. mehr »




Der DBSV warnt vor "Kombi-Querungsstellen"

vom "EASYCROSS- LEITSYSTEM" der Firma Klostermann

Auszug aus der
Stellungnahme Firma Klostermann zu der Kritik an dem
Leitsystem EASYCROSS vom Juni 2009

Durch die negative Beurteilung und öffentliche Darstellung wird das erfolgreiche Engagement der an der Entwicklung beteiligten Personen disqualifiziert. EASYCROSS ist gegenwärtig das einzige barrierefreie und patentierte Leitsystem, das die Gesellschaft nicht in Gruppen mit Handicaps und Gruppen ohne Handicaps bezogen auf eine sichere und komfortable Querung von Straßen teilt. Diese Entwicklung stellt im Rahmen einer Angebotsplanung eine Option für die Zukunft dar. Gefordert ist heute eine Generallösung, die idealerweise alle Anforderungen erfüllt: barrierefrei, sicher, funktional, verständlich, wieder erkennbar und wirtschaftlich. Dafür steht das System EASYCROSS.





Auszug aus dem Rundschreiben des DBSV 05/2010
vom 2 8.01.2010 DBSV-Empfehlung:
"Getrennte Querungsstellen mit differenzierter Bordhöhe"

Die Firma Heinrich Klostermann aus Coesfeld hat im Juni 2009 eine Werbekampagne für eine Kombiquerungsstelle unter der Bezeichnung "EASYCROSS" gestartet. Grundgedanke der Werbeaussage ist es, dass sowohl blinde Menschen als auch Rollstuhl- und Rollatornutzer über eine einzige, auf Null abgesenkte Querungsstelle auf die Straße gelangen sollen. Dabei kommt anstelle des Bordsteins ein flacher, berollbarer Rampenstein zum Einsatz und der Übergangsbereich vom Gehweg zur Straße wird lediglich durch Bodenindikatoren auffindbar gemacht. Bei den Begehungen von gebauten Beispielen lehnte stets die große Mehrheit der blinden Testpersonen "Kombiquerungsstellen" ab.

Mehr zum Thema: Kombinierte Querungsstellen.pdf

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Bildergalerie

Aufmerksamkeitsfeld an einer Treppe
Richtige Anordnung des Aufmerksamkeitsfeldes vor einer Treppe mit Stufenkantenmarkierung, das Noppenfeld muss sich kontrastreich zur Stufenkante absetzen

Querungsstelle mit ESYCROSS-Leitsystem
ESYCROSS Kombi-Querung:
"Entwicklungsziel erreicht, unbehinderte Mobilität für alle"

Getrennte Querungsstellen mit differenzierter Bordhöhe
DBSV: Vorteil einer getrennten Querungsstelle ist, jeder Fußgänger orientiert sich nach seinen eigenen Überquerungsbedarf


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